2017-09: Overlanderweekend.com

Wie bereits das Jahr zuvor, zog es uns am 16.09.2017 wieder ins jurassische Ederswiler. Das Overlander Weekend war dieses Jahr sogar noch besser Besucht als im Vorjahr. Fahrzeugtechnisch war alles was Rang und Namen hat vertreten. Vom Einfachen Offroader bis zur vollausgebauten "Einmal um-die-Welt"-Karosse.

 

Der Geländeparcours hat sich nicht wirklich verändert, lediglich das Waldstück/Windenparcours waren diesmal off Limits. Dafür gabs diesmal einen Shop mit einer kleinen aber intelligenten Auswahl an Bits & Pieces für den Offroad und Campingbereich. Ebenso grossartig war das Sonntagsfrühstück einmal mehr!

 

 

Gute Freunde - Mieses Wetter - Geile Stimmung - OLW-17  :D

 

 

 

Die Gruppe bestand aus Pitschs XJ "Bärserker", Marion & Dave im XJ "Forester" und G in seinem JK "Indy".

Dazu stiess später noch Marc,in seinem "Legal? Illegal? Scheissegal!"-XJ im Zebralook :D

 

Wie jedes Jahr spielte das Wetter mal wieder mit: Während es in den Morgenstunden noch einigermassen trocken und die breite Motocrosspiste entsprechend wenig anspruchsvoll war, öffnete der Himmel Punkt Mittag seine Schleusen. Die Piste verwandelte sich innert weniger Minuten in ein Schlammfest sondergleichen.

An einigen Stellen flossen sogleich Bäche über den lehmigen Untergrund, welcher von nun an etwa die konsistenz von Schmierseife aufwiess 

 

 

Auf der oberen Geländehälfte wurde es somit schnell leer. Ohne MT Bereifung war für Fahrzeuge jenseits der anderthalb bis zwei Tonnen an kein Heraufkommen mehr zu denken. Dass es durch das zahlreiche und nicht selten unkontrollierbare Abrutschen zu keinen Unfällen gekommen ist, ist nicht zuletzt der Disziplin der Teilnehmer bzw. deren konsequente Einhaltung der Regeln zu verdanken. 

Egal ob vor- oder Rückwärts: Auch wenn man die Bremse bis durchs Bodenblech durchdrückte, man rutschte einfach immer schneller Talwärts, der gelegentliche tritt aufs Gas um das Fahrzeug wieder gerade zur Fallinie zu stellen beschleunigte das Ganze nur noch.

 

Bei uns war der ausgebaute Indy mit BFG ATs war schlichtweg zu schwer. Dem eine Tonne leichteren Forester mangelte es an Profil. Lediglich Pitsch und Marc schossen in ihren XJs noch die Hügel bis ganz nach oben hoch, als ob nichts wäre. Cooper STT Pro resp. BFG MTs machtens möglich.

 

Am Abend stand wieder gemütliche Runde um die Feuerschale und ein Vortrag über die Reise von Europa bis in den Yemen in einem kleinen Mitsubishi L300 auf dem Programm. Das nasskalte Wetter und das Nervenflattern des Nachmittags liessen uns jedoch nicht allzu alt werden. Noch vor 23:00 waren wir in unseren Zelten verschwunden.

 

 

Am Sonntag Morgen packten wir in der Kälte hastig unser kleines Lager zusammen, während wir die Motoren bereits warm laufen liessen und kämpften uns anschliessend mit den Fahrzeugen von der unteren Campingwiese durch den Matsch aufs Gelände und zum fantastischen Frühstücksbuffet hoch.

 

...Untersetzung, 2 Gang, Diffs gesperrt, Gaspedal am Boden, Tourenzähler an der Decke "If mud ain't flying, you aint trying" - Auch Indy mit seinen ~2.5Tonnen hats auf Anhieb durch die Pampe nach oben geschafft. :D

 

 

 

Der Rest des Sonntags ging mit dem Pflichtprogramm vorüber.... Habe von der Waschsstrasse bis jetzt noch keine Morddrohungen erhalten. Viel mehr haben die sich wohl vor den Monitoren der Überwachungskameras gekugelt, als die Lehmhaufen schaufelweise im Dutzend billliger  auf dem angrenzenden Acker entsorgt wurden

 

 

Einmal mehr eine tolle Hands-on Experience mit dem eigenen Fahrzeug. Besser hier kontrolliert und umgeben von Profis, als  Selbstüberschätzung gefolgt von Panik im Indianerland.

 

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, werden MT's bringen :D

 

 

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