Jeep Wrangler Innenausbau

Overlanding erfordert je nach Umfang einiges an Material: I like to go prepared.

 

Als erstes fliegt dazu die Rückbank raus. Auf deren Aufnahmen wird ein Basisgestell aus 28x47mm Fichtenholz in den Fussraum geschraubt.

 

 

 

 

 Auf dieses und die hinteren Aufnahmen der Kofferraum-Zurrösen wird eine Zugeschnittene 12mm Multiplex/Siebdruckplatte aus Birkenholz verschraubt. Über zwei seitliche Luken kann der Fussraum darunter weiterhin genutzt werden. Dies beschert einem eine ebene Ladefläche, welche an der längsten Stelle 1.70m und der breitesten 1.01m misst, eine gute Grundlage für einen Innenausbau.

 

In meinem Fall dient sie als Basis für die Aufnahme eines Schubladenstocks, seinerseits aus 15 resp 12mm Schichtholz gezimmert. Dieser kann, wenn nicht benötigt oder wenn sperrige Ware geladen werden muss, durch das lösten von 6 Schrauben im Handumdrehen entfernt werden. An seiner Stirnseite finden noch einige Trailtools platz, sie sind mittels Quickfist Mounts befestigt. Das Modul misst 78CM in der Länge, 85cm in der Breite und 43cm in der Höhe.

 

 

Neben dem Schubladenstock finden zusätzliche Trink- und Brauchwasserkanister platz.

Der ehemalige Kofferraum ist auf halber höhe mittels einem Heavyduty-Gepäcknetz aus dem Hause DirtyDog4x4 abgetrennt, so dass im Notfall keine darauf mitgeführten Gegenstände nach vorne in den Fahrerraum geschleudert werden können. 

 

Über die seitlichen Radkästen wurden MPAC Racks von Springtail geschraubt. Sie erlauben das Mitführen eines Bergesets und eines Reifen-Rundumsorglos-Sets in jeweils einer dedizierten "Fat-Fifty" Munbox. Diese könnten bei Bedarf zusätzlich gesichert werden. Die von vorne zugänglichen Aussparungen der Radkästen werden zum Reinstopfen von Einkaufstaschen, Scheibenputzkit und ähnlichem Material, welches sonst nirgends reingehört, benutzt.

 

Aufwand Grundplatte, Klappen & Stützgerüst A-Z : Zu zweit ca 5h

 

Aufwand Schubladenstock im Alleingang: Freitag 20:30 bis mir am Samstag 03:30 die Holzschrauben ausgingen. Sasmstag 07:30 vor dem Baumarkt bis abends 22:30 als die Farbe und der letzte Leim trocken war.

Der Konstruktion ging eine Skizze voraus so dass die Einzelteile von der Holzplatten AG Samstagern schon zugeschnitten werden konnten.

 

Fazit: Viel Arbeit, schöne Arbeit, happy machende Arbeit :D

 

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